von newmember | März 11, 2026 | Technik & Setup
Du willst endlich online sichtbar sein. Eine Website, die professionell wirkt, Vertrauen aufbaut und Dir Anfragen bringt.
Und gleichzeitig schiebst Du das Thema schon viel zu lange vor Dir her, weil es sich anfühlt wie ein riesiger Berg:
Technik. Struktur. Texte. Design. Rechtliches. Hosting. Und dann soll’s am Ende auch noch „verkaufen“.
Wenn Du gerade denkst: „Ich will starten – aber bitte ohne Chaos“, dann bist Du hier genau richtig.
Ich zeige Dir in diesem Beitrag einen stressfreien Weg, wie Du Deine Website aufbaust, ohne Dich zu überfordern. Nicht perfekt. Sondern sinnvoll.
Warum Website-Start oft so stressig wird
Die meisten machen am Anfang denselben Fehler: Sie wollen alles auf einmal.
Das Problem ist nicht, dass Du „zu wenig kannst“.
Das Problem ist, dass Du versuchst, ein ganzes Haus zu bauen, bevor das Fundament steht.
Schritt 1: Entscheide Dich für eine einfache Start-Variante
Für den Anfang brauchst Du keine 12 Unterseiten. Du brauchst eine Website, die:
-
klar zeigt, wofür Du stehst
-
erklärt, wem Du hilfst
-
Dein Angebot verständlich macht
-
und einen nächsten Schritt anbietet
Dafür gibt es zwei sehr gute Startvarianten:
Alles auf einer Seite, klar strukturiert, schnell online, später ausbaubar.
Variante B: Mini-Website (3–4 Seiten)
Startseite, Über mich, Angebot, Kontakt. Ebenfalls völlig okay – aber oft mehr Aufwand bei Texten und Struktur.
Mein Tipp: Wenn Du gerade überfordert bist, ist ein Onepager meistens die entspanntere Lösung.
Schritt 2: Fokus statt Perfektion
Deine Website muss am Anfang nicht „perfekt“ sein. Sie muss nur das Richtige tun:
klar sein.
Stell Dir diese drei Fragen:
-
Versteht man in 5 Sekunden, für wen die Website ist?
-
Versteht man, welches Problem Du löst?
-
Ist der nächste Schritt eindeutig?
Wenn Du das abdeckst, bist Du schon weiter als 80 % der Websites da draußen.
Schritt 3: Nutze eine Struktur, die Dich führt
Stress entsteht oft, weil Du nicht weißt, was wohin gehört.
Eine sinnvolle Website-Struktur nimmt Dich an die Hand. Beispiel für einen Onepager:
-
Einstieg: Was bietest Du + für wen?
-
Problem: Was nervt Deine Zielgruppe gerade wirklich?
-
Lösung: Wie hilfst Du?
-
Angebot: Was genau gibt’s bei Dir?
-
Vertrauen: Testimonials / Erfahrung
-
Kontakt: Wie geht’s weiter?
Du musst dafür nicht kreativ leiden. Du brauchst eine saubere Vorlage.
Schritt 4: Mach es Dir technisch leicht
Wenn Technik für Dich ein Energie-Räuber ist, dann ist der stressfreieste Weg:
Du nimmst Dir die technischen Entscheidungen ab oder nutzt ein vorbereitetes Grundgerüst.
Denn die Wahrheit ist: Die meisten bleiben nicht beim Website-Start hängen, weil sie „zu wenig wissen“.
Sondern weil sie sich an 100 Kleinigkeiten festbeißen und dann aussteigen.
Schritt 5: Baue eine Website, die wachsen darf
Das ist der wichtigste Stresskiller überhaupt:
Du musst heute nicht alles haben, was Du in zwei Jahren brauchst.
Du darfst starten mit:
Landingpages, Blog, Mitgliederbereich, Freebies – alles kann später kommen.
Website to go: Der stressfreie Start, wenn Du keine Baustelle willst
Wenn Du sagst: „Ich will endlich starten, aber bitte ohne Technik-Gewusel“ – dann ist mein Website to go Paket genau dafür gemacht.
Du bekommst eine vorbereitete Onepager-Basis, die Du nur noch mit Deinen Inhalten füllst.
Kein Herumprobieren, kein „Was brauche ich jetzt alles?“, sondern ein Grundgerüst, das funktioniert und später erweiterbar bleibt.
Wenn Du Dir Website to go anschauen willst, hier findest Du alle Details:
Website to go
Fazit: Stressfrei starten heißt: klein starten, aber richtig
Du brauchst keine perfekte Website. Du brauchst eine Website, die Dich unterstützt.
Wenn Du:
-
klein startest (Onepager oder Mini-Website)
-
auf Klarheit statt Perfektion setzt
-
eine Struktur nutzt, die Dich führt
-
und Dir Technik vereinfachst
…dann kommst Du online, ohne Dich zu verlieren.
Und wenn Du willst, dass Dein Start nicht zur Dauer-Baustelle wird: Website to go ist dafür der schnellste und entspannteste Weg
von newmember | März 11, 2026 | Design & Divi
Wenn Du mit WordPress + Divi arbeitest, begegnen Dir zwei „Welten“, die auf den ersten Blick ähnlich wirken – aber komplett unterschiedliche Aufgaben haben:
- Divi Builder = Du baust Inhalte und Layout auf einer konkreten Seite (oder in einem konkreten Beitrag).
- Divi Theme Builder = Du baust Vorlagen, die automatisch auf viele Seiten/Beiträge wirken (z. B. Blog-Beiträge, Projektseiten, Produktseiten usw.).
Und genau dieser Unterschied ist für meine KundInnen super wichtig – weil Du damit sofort verstehst, warum manche Änderungen nur auf einer Seite passieren und andere Änderungen plötzlich überall.
1) Der Divi Builder: „Ich bearbeite genau diese eine Seite“
Stell Dir den Divi Builder wie Deine Werkbank für eine ganz bestimmte Seite vor.
Wenn Du zum Beispiel eine Seite „Über mich“ hast und dort Deine Abschnitte, Textblöcke, Bilder, Buttons und vielleicht Testimonials einfügst – dann machst Du das im Divi Builder.
Typische Aufgaben im Divi Builder
Du nutzt den Divi Builder, wenn Du …
- Inhalte und Abschnitte auf einer bestimmten Seite änderst
- einen neuen Bereich hinzufügst („Jetzt buchen“, „So arbeite ich“, „FAQ“ usw.)
- eine Landingpage oder Unterseite komplett neu gestaltest
- den Aufbau einer Seite individuell haben willst (weil sie sich bewusst von anderen unterscheidet)
Woran erkennst Du: „Ich bin im Divi Builder“?
- Du öffnest eine Seite und klickst auf „Mit Divi bearbeiten“
- Du siehst die typischen Sektionen / Zeilen / Module
- Du arbeitest direkt im visuellen Editor auf dem Inhalt dieser Seite
Wichtig:
Alles, was Du im Divi Builder machst, betrifft erstmal nur diese eine Seite – und nicht automatisch andere.
2) Der Theme Builder: „Ich definiere ein System, das überall gilt“
Jetzt kommt der Part, der oft für Verwirrung sorgt – aber eigentlich total genial ist:
Der Divi Theme Builder ist nicht dafür da, „eine Seite zu bauen“, sondern Vorlagen zu bauen, die Divi dann automatisch überall ausspielt.
Das heißt: Du erstellst einmal ein Layout (z. B. für Blogartikel), und Divi sagt dann:
„Alles klar – ab jetzt sehen alle Blogartikel so aus.“
Typische Aufgaben im Theme Builder
Du nutzt den Theme Builder, wenn Du …
- einen Header und/oder Footer einheitlich für die Website definieren willst
- das Layout für alle Blogbeiträge festlegst (z. B. Bild oben, Titel, Meta-Daten, Inhaltsbereich, Autorbox, CTA)
- Templates für bestimmte Inhalte erstellst, z. B.:
- Kategorie-Seiten
- Suchergebnisse
- 404-Seite
- Beiträge einer bestimmten Kategorie
- individuelle Templates für bestimmte Seitenarten
Woran erkennst Du: „Ich bin im Theme Builder“?
- Du gehst in WordPress auf Divi → Theme Builder
- Du siehst dort „Templates“ (Vorlagen) mit Bereichen wie:
- Global Header
- Global Body
- Global Footer
- Du kannst Bedingungen einstellen wie:
- „gilt für alle Seiten“
- „gilt nur für Beiträge“
- „gilt nur für Kategorie X“
Wichtig:
Alles, was Du im Theme Builder baust, wirkt systematisch. Das ist kein „Einzelstück“, sondern eine Vorlage.
3) Der wichtigste Merksatz (damit Du nie wieder grübelst)
Wenn Du nur eine Seite ändern willst → Divi Builder
Wenn Du willst, dass etwas automatisch überall gleich ist → Theme Builder
Oder noch einfacher:
- Divi Builder = Seite
- Theme Builder = System
4) Typische „Aha“-Momente aus der Praxis
Hier sind ein paar Situationen, wo Kundinnen oft denken „Hä, warum geht das nicht?“ – und wo der Unterschied plötzlich Sinn macht:
Wenn der Header im Theme Builder als globaler Header gebaut wurde, dann kannst Du ihn nicht pro Seite im Divi Builder ändern.
✅ Lösung: Header im Theme Builder bearbeiten.
Beispiel B: „Ich ändere das Layout in einem Blogartikel – und danach sehen alle Blogartikel komisch aus“
Dann hast Du sehr wahrscheinlich nicht den Beitrag selbst bearbeitet, sondern das Beitrags-Template im Theme Builder.
✅ Lösung: Prüfen, ob Du im Theme Builder im Template gearbeitet hast.
Beispiel C: „Ich will, dass jeder Blogartikel unten einen Call-to-Action hat“
Das ist ein Klassiker.
✅ Beste Lösung: CTA im Theme Builder in das Beitrags-Template einbauen, damit Du ihn nicht in jeden Beitrag einzeln reinkopieren musst.
5) Warum wir das so machen (und warum das für Dich gut ist)
Ich sag’s Dir ganz direkt:
Der Theme Builder ist das, was eine Divi-Website pflegeleicht macht.
Wenn Du alles nur über einzelne Seiten baust, hast Du irgendwann 20 Seiten, und jede hat „so ungefähr“ denselben Aufbau – aber nie ganz gleich. Und sobald Du etwas ändern willst (z. B. Buttonfarbe, CTA-Text, Footer), wird’s nervig.
Mit dem Theme Builder bauen wir Struktur und Wiederholung dahin, wo sie sinnvoll ist.
Und mit dem Divi Builder baust Du Individualität dahin, wo sie gebraucht wird.
Das Ergebnis:
✅ klare Website-Struktur
✅ weniger Chaos
✅ leichter zu bearbeiten
✅ Änderungen schneller umsetzbar
6) Mini-Checkliste: Was solltest Du wo bearbeiten?
| Du willst … |
Dann gehst Du in … |
| Text / Bild / Button auf einer bestimmten Seite ändern |
Divi Builder |
| Eine komplette Landingpage neu aufbauen |
Divi Builder |
| Header / Footer ändern |
Theme Builder |
| Blogartikel-Layout für alle Beiträge festlegen |
Theme Builder |
| CTA unten in jedem Blogartikel automatisch einblenden |
Theme Builder |
| Nur diese eine Seite anders gestalten als alle anderen |
Divi Builder (oder eigenes Template nur für diese Seite im Theme Builder) |
7) Noch ein wichtiger Hinweis (weil das oft unterschätzt wird)
Manchmal wirkt es so, als ob „beides gleichzeitig“ aktiv ist.
Zum Beispiel bei Blogartikeln:
- Der Inhalt (Dein Text) kommt aus dem Beitrag.
- Das Layout drumherum kommt aus dem Theme Builder Template.
Das ist völlig normal.
Und genau deshalb ist es so wichtig, dass Du weißt:
👉 Wo kommt gerade das her, was ich ändern will?
Inhalt? → Beitrag/Seite (Divi Builder)
Rahmen/Struktur? → Theme Builder (Template)
von newmember | März 6, 2026 | Website Hilfe für Betriebe
Wenn Betriebe in Reichelsheim „besser bei Google gefunden werden“ wollen, denken viele sofort an kompliziertes SEO. Dabei ist der größte Hebel für lokale Sichtbarkeit oft viel simpler: Google Unternehmensprofil + eine klare Website, die zusammenarbeiten.
Denn Google zeigt zwar Dein Profil an – aber die Entscheidung passiert häufig erst, wenn jemand auf Deine Website klickt. Und wenn die dann unklar ist oder wichtige Infos fehlen, ist der Klick verschenkt.
Gerade lokal funktioniert das extrem gut: Wenn jemand in Reichelsheim oder im Odenwaldkreis nach einem passenden Betrieb sucht, zählt nicht „Marketing-Sprech“, sondern: schnell verstehen, Vertrauen bekommen, Kontakt aufnehmen.
In diesem Beitrag zeige ich Dir, wie Du diese Kombi so aufstellst, dass sie lokal funktioniert – bodenständig, ohne Fachbegriffe und ohne ständige Arbeit.
Was Google wirklich braucht, damit Du lokal auftauchst
Konsistenz + Klarheit + Vertrauen
Drei Dinge sind entscheidend:
- Konsistente Daten: Name, Adresse, Telefonnummer (überall gleich)
- Klarheit: Was bietest Du an und wo?
- Vertrauen: Bewertungen, Fotos, echte Informationen
Wenn eins davon wackelt, wirst Du zwar manchmal angezeigt – aber aus Klicks werden seltener Anfragen.
Schritt 1: Google Unternehmensprofil sauber aufstellen
Die Basics, die oft fehlen
Kategorie(n) richtig wählen
Die Hauptkategorie muss passen (nicht „irgendwas ähnliches“).
Nebenkategorien nur, wenn es wirklich zutrifft.
Leistungen/Angebote ausfüllen
Nicht nur „wir machen alles“, sondern konkrete Leistungen.
So versteht Google besser, wofür Du relevant bist – und Menschen verstehen schneller, ob sie richtig sind.
Fotos, die echt wirken
Betrieb, Team, Außenansicht, typische Arbeiten.
Keine Stockfotos, das merkt man. Ein paar aktuelle Handyfotos sind oft besser als gar nichts.
Bewertungen aktiv nutzen
Nicht „betteln“, aber freundlich fragen. Und auf Bewertungen antworten.
Das ist ein echter Vertrauensbooster – besonders lokal.
Schritt 2: Website als „Entscheidungsseite“ bauen
Was Menschen nach dem Klick sehen müssen
Wenn jemand vom Google Profil auf Deine Website kommt, will er meistens:
- verstehen, ob Du das Richtige anbietest
- wissen, wie man Dich erreicht
- sehen, dass Du vertrauenswürdig bist
Deshalb sollten auf der Website (mindestens auf Startseite/Kontakt) klar sein:
- Angebot + Zielgruppe
- Standort/Region (ohne Listen, einfach natürlich)
- Kontaktmöglichkeiten
- Öffnungszeiten/Erreichbarkeit
- Referenzen/Beispiele (wenn möglich)
Kleines Detail, große Wirkung: Wenn jemand aus der Region sucht, hilft schon ein Satz wie:
„Wir sind in … vor Ort“ oder „Termine nach Absprache im Umkreis“ – ohne dass Du dafür eine Ortsliste bauen musst.
Schritt 3: Die Kombi richtig verknüpfen
So arbeiten Profil und Website zusammen
Link im Profil auf die passende Seite
Nicht unbedingt auf die Startseite – manchmal ist eine Leistungsseite besser.
Beispiel: Wenn Du ein Kernangebot hast, verlinkst Du genau darauf.
UTM/Tracking optional (nur wenn Du willst)
Muss nicht, kann aber helfen zu sehen, was Google bringt. Wenn Du keine Lust auf Zahlen hast: weglassen.
Gleiche Kontaktdaten überall
Name/Adresse/Telefon müssen identisch sein.
Das ist einer der häufigsten lokalen Fehler – und einer der leichtesten zu beheben.
Praxisbezug
Typisch: „Profil bringt Klicks – aber keine Anfragen“
Das passiert häufig so:
Google Profil ist gut, Bewertungen sind da, Menschen klicken – und dann landen sie auf einer Website, die…
- nicht klar sagt, was angeboten wird
- keinen schnellen Kontakt ermöglicht
- oder zu wenig Vertrauen aufbaut
Wenn die Website dagegen klar ist, wird aus „Klick“ viel öfter „Anfrage“. Und genau das ist der Punkt: Profil holt Dich in die Auswahl – Website macht den Abschluss.
Checkliste:
Lokale Sichtbarkeit in 15 Minuten prüfen
Google Profil
- Kategorie passt
- Leistungen gepflegt
- Fotos aktuell
- Bewertungen vorhanden + beantwortet
- Öffnungszeiten korrekt
Website
- Angebot + Zielgruppe in 1 Satz klar
- Kontakt in 1 Klick erreichbar
- Standort/Region sichtbar (natürlich, ohne Ortslisten)
- Vertrauen (Referenzen/Bilder/Kundenstimmen)
- Daten (Name/Adresse/Telefon) identisch zum Profil
Du musst dafür kein SEO-Profi sein. Wenn Google Profil und Website sauber zusammenspielen, bist Du lokal deutlich besser aufgestellt – und es fühlt sich nicht nach „Marketing“ an, sondern nach Ordnung.
➡️ Wenn Du willst, stell Deine Anfrage über „Projekt anfragen“ – dann schauen wir gemeinsam, wie wir Profil und Website so aufbauen, dass es lokal funktioniert und pflegbar bleibt.
von newmember | März 6, 2026 | Website Hilfe für Betriebe
„Ich werde gefunden, aber es fragt keiner an.“
Diesen Satz höre ich von Betrieben ständig. Und das Verrückte ist: Meist liegt es nicht daran, dass Deine Website „schlecht“ ist. Sondern daran, dass sie an ein paar Stellen unnötig bremst.
Das sind oft Kleinigkeiten:
- der Kontaktbutton ist zu versteckt
- man versteht nicht sofort, was Du anbietest
- die Leistungen wirken unkonkret
- oder die Seite wirkt nicht vertrauenswürdig genug, um wirklich den nächsten Schritt zu gehen
In diesem Beitrag bekommst Du 12 schnelle Verbesserungen, die Du ohne Marketing-Blabla umsetzen kannst. Nicht alles auf einmal – aber wenn Du 4–5 Punkte davon angehst, merkst Du meistens sofort einen Unterschied.
Warum Menschen nicht anfragen (auch wenn sie Interesse haben)
Die 3 häufigsten Gründe
- Unklarheit: „Macht der Betrieb wirklich genau das, was ich brauche?“
- Zu viel Aufwand: „Ich müsste erst ewig suchen oder ein langes Formular ausfüllen.“
- Zu wenig Vertrauen: „Sieht okay aus, aber ich bin mir nicht sicher.“
Die Lösung ist selten „mehr Text“. Es ist fast immer: klarer führen, einfacher machen, Vertrauen sichtbar machen.
12 schnelle Verbesserungen für mehr Kontaktanfragen
Stell Dir vor, Deine Website ist ein guter Empfang
1) Mach Deinen Kontakt-Button sichtbar – sofort
Kontakt darf nicht „unten irgendwann“ kommen.
Mindestens ein Button im ersten sichtbaren Bereich: „Anfragen“ / „Termin vereinbaren“ / „Anrufen“.
2) Sag in einem Satz, was Du machst (und für wen)
Ein klarer Satz ist besser als fünf hübsche Claims.
Beispiel: „Wir übernehmen … für … im Raum …“ (ohne große Versprechen, einfach konkret).
3) Telefon & E-Mail in den Header oder Footer
Gerade regional (z. B. im Odenwaldkreis) wollen viele schnell anrufen.
Wenn die Nummer versteckt ist, bremsst Du.
4) Reduziere das Kontaktformular
Wenn Du 10 Felder abfragst, füllen viele es nicht aus.
Besser: Name, Kontaktmöglichkeit, Anliegen, optional Terminwunsch.
5) Zeig Öffnungszeiten/Erreichbarkeit klar
„Wann erreicht man Euch?“ ist eine stille Barriere.
Ein kurzer Hinweis reicht: „Mo–Fr 9–16 Uhr“ oder „Rückruf innerhalb von 24 Std.“
6) Leistungen nicht als Liste, sondern als Lösung darstellen
Nicht nur „Wir bieten …“, sondern:
Wobei hilft das? Für wen? Wie läuft’s ab? (3–5 Sätze pro Leistung reichen)
7) Mach den nächsten Schritt leichter
Viele Betriebe schreiben: „Kontaktieren Sie uns.“
Besser: „Schreib uns kurz 2–3 Sätze, dann melden wir uns mit einem Terminvorschlag.“
8) Baue Vertrauen sichtbar ein
Trust ist nicht „Marketing“, es ist Orientierung:
- 3 Referenzen
- 1–2 echte Kundenstimmen
- Fotos aus dem Betrieb
- klare Adresse/Impressum
9) Zeig „So läuft’s ab“ in 3 Schritten
Menschen mögen Klarheit:
- Anfrage schicken
- Rückmeldung/Termin
- Umsetzung/Ergebnis
10) Achte auf mobile Lesbarkeit
Viele schauen über’s Handy.
Wenn Text zu klein ist oder Buttons schwer zu treffen sind: Anfrage weg.
11) Räum alte Infos raus
„Aktuelles 2022“ wirkt wie „hier passiert nichts“.
Wenn Du keinen Newsbereich pflegst: lieber weglassen.
12) Kontaktseite: Adresse + Anfahrt + Parken
Gerade lokal zählt: „Wo muss ich hin?“
Ein kurzer Hinweis spart Rückfragen und macht’s easy.
Praxisbezug
Typisch: „Die Leute schreiben nicht – sie rufen an.“
Viele Betriebe merken: Das Kontaktformular wird kaum genutzt, aber es gibt Anrufe.
Dann ist die Lösung nicht „besseres Formular“, sondern: Telefonnummer prominent, evtl. sogar ein Button „Jetzt anrufen“. Parallel ein kurzes Formular für die, die lieber schreiben.
Ergebnis: Du passt Deine Website an echtes Verhalten an – statt gegen es zu arbeiten.
Checkliste zum Abhaken
Deine Website in 10 Minuten prüfen
- Kontaktbutton im sichtbaren Bereich
- 1 Satz erklärt Angebot + Zielgruppe
- Telefon/E-Mail gut sichtbar
- Formular kurz (max. 6 Felder)
- Erreichbarkeit klar
- Leistungen verständlich, nicht nur Stichworte
- Referenzen/Beispiele vorhanden
- 3-Schritte-Ablauf erklärt
- Mobil gut lesbar
- Adresse/Anfahrt klar
Wenn Du willst, kann man das super pragmatisch angehen: Du musst nicht alles neu machen. Oft reichen ein paar gezielte Änderungen, damit Anfragen überhaupt „durchkommen“.
➡️ Stell Deine Anfrage über „Projekt anfragen“ – dann schaue ich mit Dir, wo Deine Website gerade bremst und was wir am schnellsten verbessern können.
von newmember | März 6, 2026 | Website Hilfe für Betriebe
Eine „Homepage“ haben viele kleine Betriebe. Aber eine Homepage, die wirklich Anfragen bringt, haben deutlich weniger.
Warum? Weil viele Seiten zwar hübsch aussehen, aber nicht das tun, was eine Website im Alltag können muss: schnell erklären, was Du anbietest, Vertrauen aufbauen und den nächsten Schritt einfach machen.
Stattdessen landen BesucherInnen irgendwo zwischen „Willkommen“, drei Menü-Unterpunkten, einem halben Roman über die Firmengeschichte und einem Kontaktformular, das keiner ausfüllen will.
Wenn Du als Betrieb im Odenwaldkreis (oder generell lokal) gefunden werden willst, brauchst Du keine Marketingsprache. Du brauchst eine Website, die klar ist – und die es Menschen leicht macht, Dich zu buchen oder anzufragen.
Hier sind die 7 Seiten, die sich in der Praxis bewährt haben. Nicht mehr. Nicht weniger. Und danach hast Du eine Checkliste, mit der Du Deine Website sofort prüfen kannst.
Was eine Betriebswebsite leisten muss
Die 30-Sekunden-Regel
Stell Dir vor, jemand landet über Google auf Deiner Seite. Diese Person muss in 30 Sekunden verstehen:
- Was bietest Du an?
- Für wen ist das?
- Wo arbeitest Du / wo ist Dein Betrieb?
- Wie nimmt man Kontakt auf?
Wenn das nicht klar ist, ist die Person weg – auch wenn die Seite wunderschön ist.
Die 7 Seiten, die Dir wirklich Anfragen bringen
Diese Struktur ist für kleine Betriebe realistisch und stark
1) Startseite (klarer Einstieg, keine Textwand)
Die Startseite ist nicht der Ort für alles. Sie ist der Ort für Orientierung.
Was drauf sollte:
- 1 klarer Satz: was Du machst und für wen
- 3–5 „Wege“ zu den wichtigsten Infos (Leistungen, Kontakt, Über uns, Referenzen)
- ein sichtbarer Kontakt-Button („Anfragen“, „Termin vereinbaren“, „Anrufen“)
Tipp: Wenn jemand runterscrollen muss, um herauszufinden, was Du machst, ist es zu viel.
2) Leistungen (Dein wichtigster Bereich!)
Viele Betriebe schreiben hier entweder zu wenig („Wir machen alles“) oder viel zu technisch.
Besser ist eine klare Struktur:
- 3–7 Kernleistungen (nicht 27 Unterpunkte)
- pro Leistung: für wen, welches Ergebnis, wie läuft’s grob ab
- am Ende jeder Leistung: „Kontakt aufnehmen“-Hinweis
Merksatz: Deine Leistungen sollen verstanden werden – nicht bewundert.
3) Über uns / Über mich (Vertrauen statt Lebenslauf)
Menschen buchen Menschen. Gerade regional.
Was hier hilft:
- 5–10 Sätze: warum Du das machst, wie Du arbeitest
- 1–2 Bilder (nicht Stockfoto-Feeling)
- optional: Werte oder „So läuft die Zusammenarbeit“
Nicht nötig:
- komplette Firmengeschichte seit 1984
- jede Fortbildung als Liste (die kann in Referenzen/Testimonial-Kontext rein)
4) Referenzen / Projekte / Vorher-Nachher (wenn möglich!)
Das ist einer der größten Anfrage-Booster.
Je nach Branche:
- Projektbeispiele (mit Bild)
- kurze Kundenstimmen
- „Was war die Herausforderung – was war das Ergebnis?“
Wenn Du noch keine Referenzen hast:
- zeig Arbeitsproben
- oder typische Beispiele („So könnte es aussehen“), ehrlich gekennzeichnet
Deine Kontaktseite entscheidet oft, ob jemand wirklich anfragt.
Was drauf gehört:
- Telefonnummer (wenn Du Anrufe willst)
- E-Mail
- Adresse + Karte/Anfahrt (lokal mega wichtig)
- Öffnungszeiten oder Erreichbarkeit
- ein kurzes Formular (3–6 Felder, nicht 12)
Formular-Tipp: Frage nur ab, was Du wirklich brauchst, um zurückzurufen/zu antworten.
6) FAQ (wenn Du viele Rückfragen bekommst)
FAQ sind Gold, wenn Du merkst, dass Interessierte immer wieder dieselben Dinge fragen.
Gute FAQ-Fragen sind z. B.:
- „Wie schnell bekomme ich einen Termin?“
- „Was kostet das ungefähr?“
- „Wie läuft die Zusammenarbeit ab?“
- „Arbeitest Du im Umkreis von …?“ (hier kannst Du regional sehr natürlich bleiben)
FAQ sind auch super für Google, weil sie echte Suchfragen beantworten.
Rechtliches (Impressum + Datenschutz)
Ja, das muss sein. Und ja, das gehört sauber auf die Website.
Wichtig ist nicht, dass Du alles selbst „ausformulierst“, sondern dass es vollständig, auffindbar und korrekt eingebunden ist.
Was viele Betriebe unnötig draufpacken (und warum das nicht hilft)
Ballast, der Anfragen eher bremst
- „Leistungen“ als PDF zum Download (mobil unpraktisch, schnell veraltet)
- zu viele Unterseiten, die keiner pflegt („Team“, „News“, „Blog“, „Karriere“… ohne Plan)
- lange Textwüsten, die keine Entscheidung erleichtern
- Startseite als Imagebroschüre, ohne klaren nächsten Schritt
Weniger – aber klar – gewinnt fast immer.
Praxisbezug: Ein realistisches Beispiel aus dem Alltag
„Wir werden gefunden, aber es fragt keiner an“
Ein kleiner Betrieb bekommt über Google durchaus BesucherInnen. Trotzdem kommen kaum Anfragen. Der Grund ist oft nicht „zu wenig Sichtbarkeit“, sondern: Die Website lässt Menschen nicht schnell genug erkennen, ob sie richtig sind.
Was dann in der Praxis hilft:
- Startseite: klarer Satz + sichtbarer Kontakt-Button
- Leistungen: 5 Kernleistungen statt „Wir machen alles“
- Referenzen: 3 Projekte mit Kurztext
- Kontakt: Telefon + kurzes Formular + Öffnungszeiten
Das ist kein riesiger Relaunch. Das ist Struktur. Und genau das macht den Unterschied.
Checkliste: Ist Deine Website anfrage-stark?
Quick-Check für kleine Betriebe
Startseite
- In 1 Satz klar: Was bietest Du an und für wen?
- Kontakt-Button ist sofort sichtbar
- Weg zu Leistungen/Referenzen/Kontakt ist klar
Leistungen
- 3–7 Kernleistungen, verständlich beschrieben
- pro Leistung ein klarer nächster Schritt (Kontakt/Termin)
Vertrauen
- Über-uns-Seite wirkt menschlich und echt
- Referenzen/Beispiele sind vorhanden (oder Arbeitsproben)
Kontakt
- Telefon/E-Mail/Adresse leicht zu finden
- Formular ist kurz und sinnvoll
- Erreichbarkeit/Öffnungszeiten stehen da
Rechtliche Basics
- Impressum & Datenschutz sind vorhanden und auffindbar
Wenn Du Deine Website anschaust und merkst: „Irgendwie ist alles da – aber es bringt nichts“, dann liegt es oft nicht an Dir oder Deinem Angebot. Es liegt daran, dass die Website nicht klar genug führt.
Ich baue Betriebswebseiten so, dass sie regional. klar. pflegbar. sind – und dass sie Dir im Alltag wirklich helfen, statt nur „online zu sein“.
➡️ Wenn Du willst, stell Deine Anfrage über „Projekt anfragen“ – dann schauen wir gemeinsam, welche Struktur für Deinen Betrieb passt und was wir so aufbauen, dass Anfragen leichter entstehen.