von newmember | März 18, 2026 | Sichtbarkeit & SEO
Sitemap.
Klingt für viele nach „Technik-Kram“, nach „mach ich später“ – oder nach „läuft schon automatisch“.
Und dann passiert genau das:
Du entdeckst plötzlich eine Seite mit noindex … und trotzdem taucht sie in Deiner Sitemap auf.
Und zack, dieser Gedanke:
👉 „Okay… irgendwas stimmt hier nicht. Aber was genau?“
Die gute Nachricht:
Du musst kein Technik-Nerd sein, um das zu verstehen.
Wenn Du einmal kapierst, was eine Sitemap ist – und was sie nicht ist, bekommst Du sofort mehr Kontrolle über Deine Website und Dein SEO.
Was ist eine Sitemap überhaupt?
Ganz simpel gesagt:
👉 Eine Sitemap ist eine Liste Deiner wichtigsten Seiten – in einem Format, das Suchmaschinen wie Google gut lesen können (meist XML).
Stell Dir Deine Website wie eine Stadt vor:
- Deine Seiten = Häuser
- Deine Links = Straßen
- Google = ein Lieferdienst
Die Sitemap ist dann Dein Stadtplan.
Du sagst damit:
👉 „Hier sind die Adressen, die Du Dir anschauen solltest.“
Wichtig:
Eine Sitemap ist keine Garantie, dass Deine Seite bei Google erscheint.
Sie ist eher eine Einladung:
👉 „Schau hier mal rein – das könnte wichtig sein.“
Was bringt eine Sitemap wirklich?
Eine Sitemap ist kein magisches SEO-Tool – aber sie ist extrem nützlich.
Hier bringt sie Dir echten Mehrwert:
1. Neue Seiten werden schneller gefunden
Wenn Deine Website neu ist oder Du regelmäßig Inhalte veröffentlichst, hilft die Sitemap Google dabei, schneller alles zu entdecken.
2. „Versteckte“ Seiten werden sichtbar
Nicht jede Seite ist perfekt verlinkt.
Wenn Inhalte tief im Menü liegen oder wenig interne Links haben, sorgt die Sitemap dafür, dass sie trotzdem gesehen werden.
3. Struktur für größere Websites
Je mehr Seiten Du hast, desto wichtiger wird Ordnung.
Die Sitemap hilft Google (und auch Dir), den Überblick zu behalten.
4. Kontrolle über Dein System
Und jetzt kommt der wichtigste Punkt:
👉 Deine Sitemap zeigt Dir, was Dein System für „wichtig“ hält.
Und genau hier entstehen oft die spannendsten Erkenntnisse.
Was gehört in eine Sitemap – und was nicht?
Die wichtigste Regel überhaupt:
👉 In die Sitemap gehören nur Seiten, die Du bei Google sehen willst.
Alles andere? Ballast.
✅ Das gehört in Deine Sitemap
- Startseite
- Über-mich-Seite
- Kontaktseite
- Angebotsseiten
- Blogartikel, die ranken sollen
- Kategorien (wenn sinnvoll)
- Referenzen / Projekte
❌ Das gehört NICHT rein
- Danke-Seiten (nach Anmeldung)
- interne Downloads
- Testseiten oder Entwürfe
- Such- und Filterseiten
- Tag-Archive (meist unnötig)
- Autor-Seiten (oft irrelevant)
- alles mit noindex
Warum ist das wichtig?
Weil Du sonst gemischte Signale sendest:
👉 Du sagst: „Hier, wichtige Seite!“
👉 Und gleichzeitig: „Bitte nicht anzeigen.“
Das ist wie:
Du verschickst Einladungen – und lässt die Gäste dann nicht rein.
Noindex in der Sitemap – was passiert da eigentlich?
Wenn eine Seite in Deiner Sitemap steht, passiert Folgendes:
- Google versucht, sie zu besuchen
- Sieht „noindex“
- Nimmt sie nicht in die Suche auf
Das funktioniert technisch – aber es bringt Probleme:
- ❗ Unklare Signale
- ❗ Verschwendetes Crawl-Budget
- ❗ Nervige Meldungen in der Search Console
👉 Saubere Lösung:
Noindex = raus aus der Sitemap
Wie findest Du Deine Sitemap?
Ganz einfach – probiere:
Oder Du hast eine Sitemap-Übersicht (Index-Datei), die mehrere Sitemaps enthält (z. B. für Seiten, Beiträge, Kategorien).
Wenn Du sie öffnest, siehst Du:
👉 Eine Liste von URLs
Und genau hier kannst Du prüfen:
👉 „Ist da etwas drin, was nicht drin sein sollte?“
Die 7-Minuten-Sitemap-Checkliste (ohne Stress)
Wenn Du schnell Ordnung reinbringen willst, geh so vor:
- Sitemap öffnen
- Kurz durchscrollen
- Stichproben machen
- Noindex-Seiten checken
- Redirects vermeiden
- 404-Seiten entfernen
- Doppelte URLs vermeiden (http/https, www etc.)
👉 Bonus:
Wenn Änderungen nicht sofort sichtbar sind, liegt das oft am Caching.
Häufige Sitemap-Irrtümer (die viele machen)
„Wenn es in der Sitemap steht, rankt es.“
Nope.
Die Sitemap hilft beim Finden – nicht beim Gewinnen.
„Ich brauche keine Sitemap, ich bin zu klein.“
Gerade kleine Websites profitieren am meisten.
Warum?
👉 Weil Du schneller Fehler erkennst.
„Sitemap ist nur SEO-Kram.“
Ganz ehrlich:
👉 Eine Sitemap ist weniger SEO-Trick – und mehr Website-Hygiene.
Sitemap als Mini-SEO-Dashboard
Wenn Du Deine Website als System betrachtest (und genau das solltest Du), dann ist Deine Sitemap wie ein kleines Dashboard:
- Welche Seiten gelten als wichtig?
- Was bietest Du Google aktiv an?
- Wo gibt es technische Probleme?
Und genau deshalb ist Dein Fund so wertvoll:
👉 „Noindex, aber in der Sitemap“
Das zeigt nicht, dass Deine Website kaputt ist.
Sondern:
👉 Dass Du gerade anfängst, sie bewusst zu steuern statt einfach laufen zu lassen.
FAQ – Häufige Fragen zur Sitemap
1. Brauche ich überhaupt eine Sitemap?
Ja. Auch kleine Websites profitieren davon, weil sie Struktur und Kontrolle bringt.
2. Wie oft aktualisiert sich eine Sitemap?
Das hängt vom System ab (z. B. WordPress-Plugin). Meist automatisch – aber manchmal verzögert durch Caching.
3. Kann ich mehrere Sitemaps haben?
Ja. Große Websites nutzen oft mehrere Sitemaps (z. B. für Beiträge, Seiten, Bilder).
4. Muss jede Seite in der Sitemap stehen?
Nein. Nur die, die wirklich in Google erscheinen sollen.
5. Was passiert ohne Sitemap?
Google kann Deine Website trotzdem finden – aber langsamer und weniger strukturiert.
6. Ist eine Sitemap ein Ranking-Faktor?
Direkt: Nein.
Indirekt: Ja, weil sie bessere Indexierung ermöglicht.
Fazit: Kleine Datei, große Wirkung
Eine Sitemap wirkt unscheinbar – aber sie hat echten Einfluss.
👉 Sie sorgt für Klarheit
👉 Sie hilft Dir, Fehler zu erkennen
👉 Sie gibt Dir Kontrolle zurück
Und genau darum geht es:
Nicht einfach hoffen, dass alles läuft –
sondern verstehen, wie Dein System wirklich funktioniert.
von newmember | Jan. 4, 2026 | Texte & Inhalte
Über mich Seite für Coaches – wie Du Dich zeigst, ohne Dich „zu verkaufen“
Viele Coaches unterschätzen die Über-mich-Seite komplett. Entweder wird sie zum Lebenslauf. Oder zur emotionalen Story, die niemand einordnen kann. Oder sie wird so kurz, dass man danach immer noch denkt: „Okay… und warum sollte ich ausgerechnet mit Dir arbeiten?“
Dabei ist die Über-mich-Seite eigentlich ein Geschenk.
Denn wenn jemand da klickt, ist das ein riesiges Signal: Diese Person ist interessiert. Sie will Dich verstehen. Sie will prüfen, ob sie Dir vertrauen kann. Und genau hier kannst Du unfassbar viel Klarheit schaffen – ohne peinlich zu sein, ohne Druck, ohne „Ich bin die Beste“-Sätze.
Was Deine Über-mich-Seite wirklich leisten muss
Deine Über-mich-Seite soll nicht beweisen, dass Du toll bist. Sie soll drei Dinge ermöglichen:
-
Verbindung: „Ich fühle mich verstanden.“
-
Vertrauen: „Sie weiß, was sie tut.“
-
Entscheidung: „Ich will den nächsten Schritt gehen.“
Wenn Du das erreichst, ist Deine Über-mich-Seite ein echter Conversion-Booster.
Der größte Fehler: zu viel Chronologie
„2012 habe ich… 2015 dann… 2019…“
Das liest kaum jemand. Nicht, weil es langweilig ist – sondern weil es nicht beantwortet, was Menschen wirklich wissen wollen:
Du darfst Deinen Weg erzählen, aber bitte als Story mit Sinn – nicht als Timeline.
Die perfekte Struktur für Deine Über-mich-Seite
Hier ist eine Struktur, die Du sofort übernehmen kannst:
1) Einstieg: ein Satz, der Deine LeserIn abholt
Nicht „Hi, ich bin…“, sondern ein Satz, der zeigt, dass Du sie verstehst.
Zum Beispiel:
-
„Wenn Du Dich online nicht sicher fühlst, liegt das nicht daran, dass Du unfähig bist.“
-
„Du musst nicht alles alleine können – Du brauchst einen Plan.“
2) Wer Du bist – aber in 3 Sätzen
3) Deine Haltung / Werte
Nicht als Wortwolke, sondern als Bedeutung.
Statt: „Wertschätzung, Selbstbestimmung, Verbundenheit“
lieber: „Ich arbeite auf Augenhöhe, ohne Druck, aber mit Klarheit.“
4) Wie Du arbeitest
Das ist der Teil, der Vertrauen baut.
5) Warum Du (USP)
Nicht „ich bin anders“, sondern konkret:
-
„Ich kombiniere Struktur, Texte und Technik.“
-
„Du bekommst nicht nur Design, sondern ein System.“
-
„Ich übersetze Chaos in Klarheit.“
6) Social Proof
Ein Testimonial reicht manchmal. Hauptsache echt.
7) CTA
Ein klarer nächster Schritt. Kein „Du kannst ja mal…“, sondern freundlich klar.
Was Du NICHT brauchst
-
Keine langen Ausbildungen-Listen (außer sie sind wirklich relevant)
-
Keine Perfektion
-
Keine übertriebenen Versprechen
-
Kein „Ich bin deine Lösung für alles“
Du brauchst Klarheit. Das ist Dein Ding. Und genau das darf Deine Über-mich-Seite zeigen.
Wenn Du willst, dass Deine Über-mich-Seite nicht nur nett klingt, sondern auch führt: Klick auf „Mit mir arbeiten“ und schau Dir an, wie ich mit Coaches Websites aufbaue, die Klarheit schaffen und Vertrauen aufbauen.
von newmember | Dez. 23, 2023 | Texte & Inhalte
Was ist der Unterschied und was brauchst Du wirklich?
Wenn Du gerade mit Deiner Website startest, stolperst Du ziemlich schnell über Begriffe, die erstmal ähnlich klingen. Und dann sitzt Du da und denkst:
„Okay… brauche ich jetzt einen Onepager? Oder eine Landingpage? Oder beides?“
Lass uns das einmal richtig klar ziehen – ohne Fachchinesisch, ohne Verwirrung.
Denn: Beides sind Seitenarten, die total sinnvoll sein können.
Aber sie haben ein komplett unterschiedliches Ziel.
Was ist eine Landingpage?
Eine Landingpage ist dafür da, eine ganz bestimmte Handlung auszulösen. Nicht zehn Dinge. Nicht „mal schauen“. Sondern ein klares Ziel.
Typische Beispiele:
-
Newsletter-Anmeldung
-
Freebie-Download
-
Warteliste
-
Produktkauf
-
Webinar-Anmeldung
Eine gute Landingpage ist wie ein Weg ohne Abzweigungen: Du führst BesucherInnen Schritt für Schritt zu einer Entscheidung.
Typische Merkmale einer Landingpage
-
Kein Menü (damit niemand sich wegklickt)
Ausnahme: Impressum & Datenschutz gehören natürlich in den Footer.
-
Ein klares Ziel und ein klarer Fokus
-
Ein Call-to-Action, der sich wiederholt
Du darfst mehrere Buttons haben – aber immer mit der gleichen Handlung.
Landingpages sind Deine Geheimwaffe, wenn Du etwas ganz gezielt bewerben willst.
Wenn Du Freebies nutzt (z. B. für Deinen Newsletter), ist eine Landingpage fast immer die bessere Wahl als „mach ich auf meiner Startseite mit“.
Ein Onepager ist eine kleine, kompakte Website, die alle wichtigen Infos auf einer einzigen Seite bündelt.
Das heißt: Du scrollst durch eine Seite und bekommst dabei einen guten Überblick über:
Ein Onepager ist wie eine gute Startseite plus die wichtigsten Unterseiten in „kompakt“. Und er ist ideal, wenn Du online sichtbar sein willst, ohne direkt eine riesige Website aufzubauen.
Wenn Du gerade anfängst, ist das häufig die beste Mischung aus „professionell“ und „nicht überfordert“.
Der wichtigste Unterschied zwischen Landingpage und Onepager
Ganz simpel:
Du kannst Dir das auch so vorstellen:
-
Landingpage = „eine Sache, bitte jetzt“
-
Onepager = „lern mich kennen, versteh mein Angebot, fühl Dich sicher“
Wann brauchst Du was?
Damit Du es sofort einordnen kannst, hier ein kurzer Check:
Du brauchst eher eine Landingpage, wenn Du…
-
gerade erst mit Deinem Online-Auftritt startest
-
ein klares Angebot hast und sichtbar werden willst
-
eine professionelle „Basis“ brauchst, die Vertrauen schafft
-
nicht direkt 10 Unterseiten bauen möchtest
Und ja: Später kannst Du beides haben. Aber am Anfang brauchst Du oft nicht alles gleichzeitig.
Ein Onepager bringt Dir am Anfang genau das, was Du wirklich brauchst:
Und das Beste: Ein Onepager ist kein Sackgasse-Modell.
Du kannst ihn später ganz entspannt ausbauen:
-
Landingpages für Freebies hinzufügen
-
Angebotsseiten ergänzen
-
Blog integrieren
-
Terminbuchung einbauen
-
Mitgliederbereich ergänzen
-
oder daraus eine mehrseitige Website machen
Deine Website darf wachsen, während Dein Business wächst.
Wenn Du Dir unsicher bist, ob Du überhaupt schon bereit für eine Website bist (Stichwort: Zielgruppe, Angebot, Nutzen), dann lies auch meinen Artikel: Warum Klarheit vor dem Website-Start entscheidend ist.
Wenn Du Dir Technik-Stress und „ich bastel mir da mal was zusammen“ sparen willst, ist mein Website to go Paket perfekt für Dich.
Du bekommst:
-
eine fertige Onepager-Website-Grundstruktur
-
die Du mit Deinen Texten, Farben und Bildern anpassen kannst
-
plus alles so vorbereitet, dass Du nicht an 20 technischen Kleinigkeiten hängen bleibst
Du startest damit nicht nur schneller – sondern auch mit einer Basis, die später problemlos erweitert werden kann.
Wenn Du Dir das anschauen willst: Hier findest Du alle Details zu Website to go.